ERASMUS

Erasmus - Prüfung

Level: B2

Prüfungsform: mündlich

 

Die Prüfung besteht aus vier Teilen.

  • Vorstellung der eigenen Person und der eigenen Hochschule sowie Präsentation des Landes, in dem man ein Auslandssemester verbringen möchte (exemplarische Themenbereiche: Landeskunde, Geschichte, Kultur oder Kunst),
  • Zusammenfassung eines während der Prüfung gelesenen Artikels – eine halbe A4 Seite ( exemplarische Thematik),
  • Zusammenfassung eines einmal gehörten Hörmaterials (ungefähr zwei Minuten),
  • Ausdruck von Meinungen zu unterschiedlichen Themenbereichen.

Punktesystem:

Die maximale Punktzahl beträgt 40 (10 Punkte pro Aufgabe).

Themenbereiche: 

  1. Aspekte des Alltaglebens: Wohnung, Lebenskosten, Aufgabenverteilung im Haushalt, Einkäufe, Ernährung.
  2. Familienleben: Verwandte, Feste, Familienfeier, Konflikte innerhalb der Familie, persönliche Pläne.
  3. Gefühle: Vorlieben, Freundschaften, Liebe, Toleranz.
  4. Umwelt – Ökologie.
  5. Freizeit.
  6. Persönliche Interessen.
  7. Andere Themen.

 

Verlauf einer ERASMUS - Prüfung in englischer Sprache

  1. Eine Erasmus-Prüfung wird mündlich durchgeführt und vor einer zweiköpfigen Kommission abgelegt. Die Kommission besteht aus Lehrern des Fremdspracheninstituts.
  2. Die Prüfung dauert ungefähr 8 bis 10 Minuten.
  3. Die Prüfungsteilnehmer benötigen bei der Anmeldung zur Prüfung einen gültigen Studentenausweis und eigenes Schreibzeug.
  4. Die Prüfungsteilnehmer werden einzeln, in alphabetischer Reihenfolge in den Prüfungsraum gebeten.
  5. Nach dem Betreten des Raumes werden die Prüfungsaufgabensets unter den Beteiligten ausgelost und die Teilnehmer bekommen Zeit zum Vorbereiten.
  6. Das Prüfungsaufgabenset beinhaltet:

- laufende Nummer einer Höraufnahme; die Prüfungsteilnehmer hören die Aufnahme einmal,

- einen Text , der zusammengefasst werden soll,

- Fragen aus dem oben genannten Themenbereich.

  1. Die Prüfungsteilnehmer bereiten sich auf die Prüfung ungefähr 10 Minuten in einem gekennzeichneten Bereich des Raumes vor. Während der Vorbereitung können schriftliche Notizen angefertigt werden, die man allerdings während der Prüfung nicht benutzen darf.
  2. Während ein Prüfungsteilnehmer die Prüfung ablegt, bereitet sich der Nächste im ausgewiesenen Bereich des Raumes vor.
  3. Nach der Prüfung werden alle Aufgabensets an die Kommission zurückgegeben.
  4. Kriterien zur Beurteilung der Prüfung:
  • Flüssiges Sprechen,
  • Wortschatz,
  • korrekte Grammatik,
  • korrekte Aussprache,
  • logische, schlüssige Aussagen.
  1. Die Prüfungsergebnisse werden vom Fremdspracheninstitut an die Abteilung Internationale Zusammenarbeit im didaktischen und wissenschaftlichen Bereich spätestens innerhalb von sieben Tagen nach der Prüfung weitergegeben.
  2. Während der Erasmus-Prüfung ist es verboten, technische Geräte zur Telekommunikation einzusetzen. Diese Regelung bezieht sich auf eine Verlautbarung des Rektors der Technischen Universität Rzeszów zur Nutzung unerlaubter Methoden durchStudenten während Prüfungenvom 29.09.2014.

ERASMUS - PROGRAMM

Erweiterte Beschreibungen:

ERASMUS:

 

·         Entwicklung von Kooperationen zwischen Hochschulen

 

·         Förderung einer europäischen Dimension in der Hochschulbildung

 

·         Austausch akademischer Lehrkräfte

 

·         Studentenaustausch

 

·         Zusammenarbeit im Bereich der Lehrpläne

 

·         Bildung eines europäischen Hochschulnetzwerks

Das Programm Sokrates-Erasmus, an dem sich Polen seit Februar 1998 beteiligt, ermöglicht durch folgende Maßnahmen eine vertiefende Zusammenarbeit zwischen den akademischen Zentren:

·         Bearbeitung, Einführung und Verbreitung der Lehrpläne sowie deren Vereinheitlichung und Ergänzung um „europäische Module” (Curriculum Development projects – CD),

·         Organisation von Intensivprogrammen (IP),

·         Bildung thematischer Netzwerke, die zu europäischen Diskussionsforen innerhalb von Wissenschaftszweigen werden,(TN),

·         Einführung des Europäischen Systems zur Übertragung und Akkumulierung von Studienleistungen (European Credit Transfer System – ECTS),

·         Organisation der Mobilität von Studenten und von akademischen Lehrkräften (Organisation of Mobility – OM).

 

LINGUA:

·         Förderung des Fremdsprachenunterrichts

·         Verbesserung des Bildungsstands bei Fremdsprachen

·         breiter Zugang zu den verschiedenen Formen des Fremdsprachenerwerbs im Kontext eines lebenslangen Lernens

 

Innerhalb der ersten Aktion des Lingua-Programms wurden folgende Projekte gefördert:

 

·         Projekte, die Vorteile des Fremdsprachenerwerbs ausweisen,

·         die zum Lernen von Fremdsprachen und deren Methoden motivieren,

·         die über Instrumente und Methoden der Fremdsprachenbildung informieren,

·         die den Zugang zum Fremdsprachenunterricht erleichtern,

·         die die Entscheidungsträger über bedeutende Konzepte und Schlüsselfragen der Fremdsprachenbildung informieren und sich um Austausch mit der Politik bemühen.

Während der zweiten Lingua-Aktion werden hauptsächlich Lernstandards durch die Verbreitung qualitativ hochwertiger Lernmaterialien und Instrumente zur Beurteilung der Lernergebnisse verbessert.

Das Vorhaben soll durch die gemeinsame Vorbereitung und den Austausch innovativer Lernprogramme, Methoden und effektiver Instrumente erreicht werden. Dabei sollen die besten europäischen Modelle und bestehende Erfahrungswerte eingesetzt werden.

GRUNDTVIG:

·         Verbesserung des Bildungsstands und Stärkung einer europäischen Dimension in der Erwachsenenbildung

·         Förderung der europäischen Zusammenarbeit zwischen Bildungseinrichtungen im Bereich der Erwachsenenbildung

 

·         Verbesserung der Qualifikationen des Lehrpersonals

 

·         Förderung der Idee eines „lebenslangen Lernens”

Grundtvig 1 fördert Projekte zur Erwachsenenbildung und zum lebenslangen Lernen.

Als Ziel dieser Projekte soll ein lebenslanger, breiter Zugang zu den verschiedenen, qualitativ hochwertigen Bildungsformaten für Erwachsene gewährleistet werden. Eine aktive und gemeinschaftsbezogene Einstellung zur Weiterbildung soll beworben werden.

Die Bildung verlangt Weltoffenheit, Aufmerksamkeit für Andere und gemeinschaftsbezogenes Verantwortungsbewusstsein. Der ständigen Auseinandersetzung mit eigenen Problemen und Interessen sollen Grenzen gesetzt werden.

Die erste Komponente des Grundtvig-Programms beinhaltet auch die Ausarbeitung qualitativ hochwertiger Bildungsangebote mittels moderner Technologien.

Grundtvig 2 fördert Bildungspartnerschaften zur Stärkung der Zusammenarbeit zwischen kleineren Institutionen im Bereich der Erwachsenenbildung. Die Qualität der Bildungsmaßnahmen soll durch den Austausch von Erfahrungswerten, durch die Verbreitung von Wissen über ein interkulturell und wirtschaftlich zusammengewachsenes Europa sowie durch die Förderung bewährter Maßnahmen aus dem Bereich der Erwachsenenbildung und der Beschäftigungspolitik verbessert werden.
Grundtvig 3 fördert Schulungen im Ausland für das Lehrpersonal der Erwachsenenbildungsstätten. Die Schulungen befassen sich mit der Methodik in der Erwachsenenbildung, mit dem Management von Bildungseinrichtungen, sowie mit europäischer und interkultureller Integration.

Die letzte Komponente des Grundtvig-Programms unterstützt  Projekte innerhalb thematischer Netzwerke. An den Projekten müssen mindestens sechs Länder teilnehmen, darunter ein EU-Land. Die Projekte haben als Ziel die Stärkung europäischer Zusammenarbeit zwischen den Bildungseinrichtungen und befassen sich mit den Schlüsselfragen der Erwachsenenbildung.

 

 

NARIC:

  • Gründung eines Informationsnetzwerkes zur Vergleichbarkeit und Anerkennung von Bildungsabschlüssen mit dem Ziel der Gleichwertigkeit von Dokumenten.

COMENIUS:

  • Verbesserung der Bildungsqualität und Stärkung der europäischen Dimension in der Schulbildung.
  • Unterstützung internationaler Zusammenarbeit zwischen Schulen und Bildungsstätten sowie der Weiterbildung von Lehrern
  • Förderung der Fremdsprachenerwerbs und des interkulturellen Bewusstseins

Ziele des Programms:

  • Unterstützung internationaler Zusammenarbeit zwischen Schulen und Bildungsstätten sowie der Weiterbildung von Lehrern
  • Motivation der Teilnehmer zur Gestaltung innovativer Lehrmethoden und Lehrmaterialien;
  • Förderung von Maßnahmen zur Verbreitung bewährter Lösungen oder Innovationen aus dem Bereich der Schulbildung;
  • Gestaltung und Verbreitung von Methoden zum Entgegenwirken sozialen Marginalisierung im Bildungsbereich und zum Auffangen schulischer Misserfolge, Förderung der Integration von Schülern mit besonderen Bildungsbedürfnissen sowie Förderung gleicher Chancen in allen Bildungsbereichen;
  • Förderung von Informations- und Kommunikationstechnologien in der Schulbildung und Weiterbildung von Lehrern:
  • Förderung der Fremdsprachen;
  • Förderung des interkulturellen Bewusstseins in der europäische Schulbildung sowie Unterstützung der Auseinandersetzung mit Rassismus und Fremdenhass;
  • Verbesserung des Bildungsstands in Bezug auf Kinder mit Migrationshintergrund.

MINERVA:

  • Unterstützung der europäischen Zusammenarbeit im Bereich offenen Unterrichts und der Fernlehre
  • Verbreitung von Informations- und Kommunikationstechnologien (ICT) im Bildungsbereich

ARION:

  • Veranstaltung von Studienaufenthalten für Angehörige der Bildungsadministration unterschiedlicher Ebenen. Die Aufenthalte ermöglichen Einblicke in Bildungssysteme anderer europäischer Länder.

 EURYDICE:

  • Gründung eines Informationsnetzwerks über Bildungssysteme, eingeführte Innovationen, durchgeführte Reformen oder Hauptrichtungen von Bildungspolitik in europäischen Ländern.

 

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